Ein Foto vom Autor der Website Peter Schumann Über den Autor

Peter Schumann, Journalist und freier Autor

Peter Schumann wurde 1946 in Zeitz in Sachsen-Anhalt geboren. Er wuchs mit neun Geschwistern auf und erlebte die DDR praktisch von ihren Anfängen bis zum Scheitern 1989.

 Nach glücklicher Kindheit und Schule erlernte er den Beruf eines Chemiefacharbeiters, war als Forschungs-Facharbeiter im Petrolchemischen Kombinat Schwedt an der Oder tätig und lernte dann um zum Korrektor für die Tageszeitungen „Tägliche Rundschau“, „Junge Welt“ und „Berliner Zeitung“ jeweils in Berlin.

 Er arbeitete als Betriebszeitungsredakteur in einer großen Berliner Druckerei und studierte 1978 bis 1981 im Roten Kloster in Leipzig Journalismus. Er beendete das Studium mit Auszeichnung und war die folgenden sechs Jahre als Redakteur tätig. Ab Mai 1989, ein halbes Jahr vor der Wende, beschloss er, als freier Journalist zu arbeiten.

Nach der Wende hängte er den Beruf des Journalisten vorübergehend an den berühmten Nagel und gründete nach längerer Arbeitslosigkeit eine kleine Firma für Werbemittel und Geschäftspapiere, die er sieben Jahre lang erfolgreich führte.

Seit dieser Zeit begann er auch, zunächst für sich selbst, wieder mit dem Schreiben.

Von da an ließ ihn die Idee nicht mehr los, den Jakobsweg zu gehen und darüber eine Erzählung zu schreiben. Jetzt liegt sein erstes Buch vor. Im Klappentext des Einbandes steht folgende kurze Zusammenfassung:

Der Autor begann dieses Abenteuer mit einem Schritt vor die Tür seines Hauses an der spanischen Mittelmeerküste in der Nähe von Valencia.

Fast schon in Vergessenheit geratene Pilgerwege führten ihn quer durch das Land über Alcañiz und Zaragoza bis nach Logroño. Ab hier folgte er dem uralten, berühmten Pilgerweg nach Santiago de Compostela, den man den „Französischen Weg“ nennt.

Am Ende legte er mehr als 1080 Kilometer zu Fuß zurück.

 Als Heide aus dem Osten Deutschlands kommend, stellte er sich die Frage, was diesen Weg für viele so besonders macht. Die Erzählung ist keine bloße Wegbeschreibung der 58 Tage langen Wanderschaft.

Sie versucht eine Verbindung herzustellen zwischen den täglichen Erfahrungen des Weges und den autobiographischen Erlebnissen des Autors und eine Brücke zu bauen für Toleranz und menschliches Miteinander.

alte, verschlissenen Wanderschuhe auf den Wanderweg gelegt

Meine ersten Wanderschuhe hielten leider nur bis Zaragoza. Die neuen, die ich mir dort kaufte, drückten zum Glück von Anfang an nirgendwo. Von nun an lief ich mir die Füße wieder gesund. (Fotos vom Autor)

 

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